Brandherd Steyr:
Es ist schon bitter. Da gewinnt Vorwärts im fünften Anlauf endlich das erste Regionalliga-Spiel, und dann bleibt wohl eher das turbulente Ende des 2:0-Erfolgs gegen den SAK in den Köpfen hängen. Als SAK-Goalie Marcel Reichmann von einem Feuerzeug am Kopf getroffen wurde, das Spiel am Rande des Abbruchs stand! Nur dem guten Willen der Klagenfurter ist es zu verdanken, dass das Spiel nach einer zehnminütigen Unterbrechung doch noch ordnungsgemäß zu Ende gebracht werden konnte - schließlich waren die Spieler des SAK schon längst in der Kabine verschwunden, im Glauben, die Partie wäre abgebrochen worden. Als direkte Konsequenz aus den Vorkommnissen erwarten beide Vereine ähnliches: Das Resultat wird wohl Bestand haben, aber um eine ordentliche Geldstrafe dürften die Steyrer nicht umhin kommen.
Brandherd GAK:
Wie sangen einst Limp Bizkit? "Rolling, rolling, rolling..." Genau das tut der GAK. Vom halben Ausrutscher, dem 0:0 in Klagenfurt vor zwei Wochen, abgesehen, marschieren die Grazer durch die Liga wie das Messer durch die Butter. Selbst die ja auch wahrlich nicht schlecht gestarteten Gratkorner, die den GAK ja im Cup noch überrumpeln hatten können, konnten dem Team von Ales Ceh nicht wirklich etwas entgegen setzen. So sahen über 4000 Fans in der UPC-Arena ein letztlich souveränes 3:0, bei dem wieder die zwei üblichen Verdächtigen glänzten: Daniel Brauneis und Herbert Rauter. Für zwölf der schon 16 Tore (und das nach erst fünf Spielen!) zeigt sich der Atom-Sturm verantwortlich...
Brandherd Verfolger:
Noch aber sind die Verfolger des Tabellenführers aus Graz natürlich nicht abgeschüttelt. Auch, wenn der VSV beim 1:2 in St. Florian (das wir noch auf den taktsichen Seziertisch legen werden!) zum ersten Mal in dieser Saison Punkte abgab und die Florianer mit einem Sieg im Nachtrag bei den Kapfenberg Amat. zumindest an Punkten mit den Grazern gleichziehen können. Und auch Austria Klagenfurt bleibt nach einem 3:0 gegen Vöcklamarkt, das nicht so klar war wie es aussieht, noch in Schlagdistanz zum GAK. Nur klar ist: Zertrümmern die Grazer die Konkurrenz auch weiterhin, ist das "noch" wohl angebracht.
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- Autor: Philipp Eitzinger
- Bericht verfasst am: 05.09.2011 um 15:53
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SV Wallern
Union St. Florian
UVB Vöcklamarkt
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