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Infoabend in Leoben1

Dienstagabend lud Leoben-Präsident Gabor Heinemann zu einem Informationsabend, wo einige Dinge geklärt wurden. Eingeladen waren nicht nur Mitglieder des Vereines, sondern auch alle, die am Geschehen des DSV Interessiert sind.

Gabor Heinemann sprach über die letzten ereignisreichen Tage in Leoben.

DSV Leoben Präsident Gabor Heinemann lud am gestrigen Valentinstag um 20:00 Uhr in den VIP-Raum des Donawitzer Stadions. Eingeladen waren nicht nur Mitglieder des Vereines, sondern auch alle, die am Geschehen des DSV Interessiert sind.

Nachdem seit der Bestellung von Adi Pinterzum Vizepräsidenten und sportlichen Leiter sowie dem Abgang von Trainer Gregor Pötscher die Wogen hochgingen, sah sich der DSV Boss Heinemann zu diesem Schritt gezwungen, um allen seine Beweggründe zu vermitteln.

Adi Pinter ließ sich entschuldigen, da er verhindert war und deswegen bei der Veranstaltung nicht anwesend sein konnte.

Mit Hilfe einer PowerPoint Präsentation rechnete Heinemann den zahlreich Erschienenen die finanzielle Zukunft des Vereines vor. „Der Verein bilanziert zwar zur Zeit ausgeglichen, aber um das Ziel, in einigen Jahren wieder den Aufstieg in die höchste Spielklasse zu erreichen, müssen potentielle Sponsoren gewonnen werden. Aus heutiger Sicht fehlen für einen erfolgreichen Lizenzantrag für die 1. Liga rund 200.000,- Euro. Damit stand die Vereinsführung vor der entscheidenden Frage, machen wir weiter wie bisher und riskieren den sportlichen Niedergang, oder orientieren wir uns wieder nach oben. Der Weg nach oben ist aber nicht nur steinig, er führt  auch nur über tatkräftige Sponsoren. Die gilt es zu finden.“

Damit brachte der DSV Boss Adi Pinter in das Spiel. Laut Heinemann sieht Pinter im Gegensatz zum FC Pasching sehr viel Potenzial. Mit Pinters Bestellung sollen auch potentielle Sponsoren an Bord geholt werden.

„In den letzten Jahren gab es rund um und im Verein keine Emotionen. Seit der Pressekonferenz letzte Woche gab es mehr Medieninteresse als in den Letzten Jahren zusammen“, erklärte Heinemann weiter.

Laut dem Präsidenten wird Pinter nicht als Trainer der Kampfmannschaft tätig sein. „Auch nicht als zweiter oder dritter. Sondern zusammen mit, wenn man sich einig wird, Karsten Wettberg als Coach für die Trainer.“

Karsten Wettberg gilt laut der deutschen Sport Bild, als der „erfolgreichste Amateurtrainer“.

Heinemann weiter: „Alle Trainer und Spieler bekommen von ihm das Angebot, mit dem Verein den nächsten Schritt zu gehen. Kontinuität ist ein Garant für Erfolg.

In erster Linie gilt es aber, bis zum Sommer den Verein finanziell auf eine gesunde Basis zu stellen. Bis Ende Mai soll bereit das Budget vor die nächste Saison stehen.“

Damit beendete Heinemann seine Erklärungen und es folgte eine angeregte Diskussion um das Thema Pinter. Auf der einen Seite die Kritiker, mit der Angst, dass Adi Pinter den Verein mehr schadet als nützt. Auf der anderen Seite herrschte die Meinung, der Zusammenarbeit eine Chance zu geben.

Eines stellte DSV Boss Heinemann am Schluss noch klar: „Sollten die erhofften Resultate nicht eintreffen, wird man wieder getrennte Wege gehen."

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