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SAK muss eine Heimniederlage einstecken1

Der SAK Klagenfurt verliert im eigenen Stadion gegen den Westligisten TSV St. Johann. Goran Jolic konnte einen Rückstand eliminieren, doch mit dem sofortigen Gegenschlag der Gäste war die Niederlage besiegelt.

Darijo Biscan und seine Mannschaft sind verzweifelt.

SAK Klagenfurt - TSV St. Johann 1:2 (0:0)
Tore: Jolic (75.), bzw. Barnjak (61., Elfmeter), Sreco (76.)

Dieses Cupspiel stand unter dem Motto ,,Regionalliga Mitte gegen Regionalliga West". Der SAK Klagenfurt gegen den Tabellenneunten der Westliga. Der SAK tat sich in den ersten 45 Minuten etwas schwer, die Gäste attackierten sehr früh und machten die Räume eng, dadurch konnte die Jagodic-Elf nicht das gewohnte Kurzpaßspiel aufziehen.

Der SAK hatte zwar mehr Spielanteile, konnte aber kein Kapital daraus schlagen. Und wenn man kein Glück hat, kommt auch noch Pech dazu. So in der 20. Minute als ein Biscan-Kracher nur an Aluminium klopfte. Eine weitere tolle Chance für den SAK in der 42. Minute blieb ohne Erfolg. Somit ging es torlos in die Pause.

Sekunden nach Wiederanpfiff verfehlte ein Dlopst-Schuss nur um Zentimeter sein Ziel. Der SAK war bemüht das Spiel zu machen, der letzte entscheidende Paß wollte aber einfach nicht ankommen.

Und so kam es wie es oft im Fußball ist, wenn man keine Tore schießt, bekommt man eines. In der 61. Minute foult Veliu unnotwendig einen Stürmer der St. Johanner und den dafür verwandelten Straßstoß verwandelte ,,Torjäger" Leonardo Barnjak eiskalt.

,,Professor" Goran Jolic wurde seinem Ruf als gefürchteter Freistoßschütze gerecht. Aus 20 Metern versenkte er den Ball rechts an der Mauer vorbei zum Ausgleich ins Netz.. Der Torjubel über den Ausgleichstreffer war noch nicht richtig verklungen, da wurde erneut gejubelt - diesmal wieder auf seiten der Gäste.

Milan Sreco machte es seinem ,,Kollegen" Jolic nach und konnte nur eine Minute nach dem Ausgleichstreffer den Siegtreffer erzielen. Auch er verwandelte einen Freistoß unhaltbar für Reichmann zum entscheidenden Treffer.

Damit gingen die Gäste aus Salzburg als glücklicher Sieger vom Platz, denn vom Spielverlauf her, hätte der Sieger die Jagodic-Elf sein müssen. Dass aber Cupspiele eigene Gesetze haben, hat man heute wieder gesehen.
 

Infos zu diesem Artikel

  • Autor: Horst Landmann
  • Bericht verfasst am: 14.07.2012 um 19:00
  • Foto: Josef Kuess