Leoben verliert knapp gegen dezimierte Welser833
Der DSV Leoben musste sich gegen den FC Wels knapp mit 1:2 geschlagen geben. In den letzten zehn Minuten retteten die Welser mit zwei Mann weniger den knappen Vorsprung über die Zeit.
Gleich vorweg, es war kein fußballerischer Leckerbissen, den die knapp 400 Fans in Donawitz erleben mussten. Der DSV Leoben konnte, wie zuletzt in den Heimspielen immer, das Tempo nicht bestimmen bzw. das Spiel gestalten. Zu oft ging der Ball in der Vorwärtsbewegung verloren.
Nach sieben Minuten die erste gelungene Aktion des Spieles, Maritschnegg spielte im Strafraum auf Berger, der passte auf Briza, doch dessen Schuss fiel zu schwach aus und ging knapp am Tor vorbei. Im Gegenzug machen es die Welser besser: Gernot Ertl kam auf der linken Seite im Strafraum zum Ball, seinen Schuss fälschte Rinnhofer unglücklich ab und so hüpfte der Ball unhaltbar über die Fingerspitzen von DSV-Goalie für Pösendorfer ins Netz - 0:1 nach acht Minuten!
Die folgenden Donawitzer Angriffe blieben Stückwerk, sowohl ein Briza- Freistoß (10.), den Berger über das Tor köpfelt, und ein schönes Berger-Dribbling im Strafraum, bei dem er aber den richtigen Zeitpunkt zum Schuss verpasste, brachten nichts ein (14.). Gefährlicher und einem zweiten Treffer näher waren die Oberösterreicher. Bei einem Ertl-Schuss rutschte Pösendorfer der Ball durch die Finger, er konnte aber noch klären (15.). Bei einem weiteren Vorstoß enteilte Ertl und Trummer zog die Notbremse Marke Dunkelgelb (16.). Danach trat Böhmer als Retter in der Not auf, er verhinderte durch seinen Einsatz einen gefährlichen Stanglpass von Lenz (24.).
Das Leobener Spiel blieb behäbig, zuviel wurde mit dem Ball, zuwenig ohne gelaufen. Praktisch jeder Pass Richtung Ritzmaier oder Böhmer konnte unterbunden werden. Zu Strafraumszenen kamen die Donawitzer praktisch nur nach Flanken aus Frei- oder Eckstössen. Den besten Freistoss zirkelt Briza Richtung Tormann Majer, der Schlussmann konnte kurz weg schlagen, Omulec (aussichtsreich) ließ den Ball aber Petkov für den Abschluss, was die Welser aber überlauerten und sich demnach befreien konnten (38.).
Nach der schwachen Vorstellung im ersten Durchgang versuchten die Leobener in der zweiten Hälfte (erfolglos) das Spiel schneller zu machen. Vor allem der offensive Briza kam zu mehreren Schussmöglichkeiten (46, 50., 51.). Die Welser Abwehr blieb aber sattelfest.
Wels verstand es gut das Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Taktische Fouls, liegenbleibende Spieler die ewig behandelt wurden, endlose Wechselvorgänge und lähmend lange Vorbereitungen auf Abstöße und dergleichen, zermürbten die Donawitzer. Nach siebzig Minuten rutschten bei Zweikämpfen zuerst Trummer, dann Derndorfer knapp am Ball vorbei, Lenz stand plötzlich vor Pösendorfer und traf zum 0:2 - zu diesem Zeitpunkt eigentlich nicht unverdient!
Dann der erste Höhepunkt der Welser Härteeinlagen: Nach einem guten Schuss von Lenz (73.), den Pösendorfer zur Mitte abwehrte, putzte Ritzmaier vor einem herein krätschenden Welser aus. Der zur Pause eingewechselte Plazanic kam in dieser Szene zu spät, zog aber voll durch, dass man es krachen hören konnte und wurde zu Recht vom Schiedsrichter nach nur 19 Einsatzminuten wieder vom Feld geschickt. Sieben Minuten später zückte Schiedsrichter Meschnark zum zweiten Mal den roten Karton. Eine völlig unnötige Tätlichkeit von Josef Feichtinger an Böhmer zwang ihn die Oberösterreicher weiter zu dezimieren.
Mit zwei Mann mehr drückte die Heimmannschaft aufs Tempo. Wels konnte sich mit einer soliden Defensivleistung aber immer wieder. So musste wieder einmal eine Standardsituation (Freistoß) für ein Tor her. Böhmer zog aus 25 Meter zentral ab, der Ball wurde abgefälscht und landete zum 1:2 in Majers Kasten (86.). Die totale Leobener Schlussoffensive und die guten Flanken des eingewechselten Pigneter sorgten zwar für große Gefahr, brachten aber nichts mehr ein. Wels entführte damit drei Punkte aus Donawitz und überholte den DSV Leoben.
Nach sieben Minuten die erste gelungene Aktion des Spieles, Maritschnegg spielte im Strafraum auf Berger, der passte auf Briza, doch dessen Schuss fiel zu schwach aus und ging knapp am Tor vorbei. Im Gegenzug machen es die Welser besser: Gernot Ertl kam auf der linken Seite im Strafraum zum Ball, seinen Schuss fälschte Rinnhofer unglücklich ab und so hüpfte der Ball unhaltbar über die Fingerspitzen von DSV-Goalie für Pösendorfer ins Netz - 0:1 nach acht Minuten!
Die folgenden Donawitzer Angriffe blieben Stückwerk, sowohl ein Briza- Freistoß (10.), den Berger über das Tor köpfelt, und ein schönes Berger-Dribbling im Strafraum, bei dem er aber den richtigen Zeitpunkt zum Schuss verpasste, brachten nichts ein (14.). Gefährlicher und einem zweiten Treffer näher waren die Oberösterreicher. Bei einem Ertl-Schuss rutschte Pösendorfer der Ball durch die Finger, er konnte aber noch klären (15.). Bei einem weiteren Vorstoß enteilte Ertl und Trummer zog die Notbremse Marke Dunkelgelb (16.). Danach trat Böhmer als Retter in der Not auf, er verhinderte durch seinen Einsatz einen gefährlichen Stanglpass von Lenz (24.).
Das Leobener Spiel blieb behäbig, zuviel wurde mit dem Ball, zuwenig ohne gelaufen. Praktisch jeder Pass Richtung Ritzmaier oder Böhmer konnte unterbunden werden. Zu Strafraumszenen kamen die Donawitzer praktisch nur nach Flanken aus Frei- oder Eckstössen. Den besten Freistoss zirkelt Briza Richtung Tormann Majer, der Schlussmann konnte kurz weg schlagen, Omulec (aussichtsreich) ließ den Ball aber Petkov für den Abschluss, was die Welser aber überlauerten und sich demnach befreien konnten (38.).
Nach der schwachen Vorstellung im ersten Durchgang versuchten die Leobener in der zweiten Hälfte (erfolglos) das Spiel schneller zu machen. Vor allem der offensive Briza kam zu mehreren Schussmöglichkeiten (46, 50., 51.). Die Welser Abwehr blieb aber sattelfest.
Wels verstand es gut das Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Taktische Fouls, liegenbleibende Spieler die ewig behandelt wurden, endlose Wechselvorgänge und lähmend lange Vorbereitungen auf Abstöße und dergleichen, zermürbten die Donawitzer. Nach siebzig Minuten rutschten bei Zweikämpfen zuerst Trummer, dann Derndorfer knapp am Ball vorbei, Lenz stand plötzlich vor Pösendorfer und traf zum 0:2 - zu diesem Zeitpunkt eigentlich nicht unverdient!
Dann der erste Höhepunkt der Welser Härteeinlagen: Nach einem guten Schuss von Lenz (73.), den Pösendorfer zur Mitte abwehrte, putzte Ritzmaier vor einem herein krätschenden Welser aus. Der zur Pause eingewechselte Plazanic kam in dieser Szene zu spät, zog aber voll durch, dass man es krachen hören konnte und wurde zu Recht vom Schiedsrichter nach nur 19 Einsatzminuten wieder vom Feld geschickt. Sieben Minuten später zückte Schiedsrichter Meschnark zum zweiten Mal den roten Karton. Eine völlig unnötige Tätlichkeit von Josef Feichtinger an Böhmer zwang ihn die Oberösterreicher weiter zu dezimieren.
Mit zwei Mann mehr drückte die Heimmannschaft aufs Tempo. Wels konnte sich mit einer soliden Defensivleistung aber immer wieder. So musste wieder einmal eine Standardsituation (Freistoß) für ein Tor her. Böhmer zog aus 25 Meter zentral ab, der Ball wurde abgefälscht und landete zum 1:2 in Majers Kasten (86.). Die totale Leobener Schlussoffensive und die guten Flanken des eingewechselten Pigneter sorgten zwar für große Gefahr, brachten aber nichts mehr ein. Wels entführte damit drei Punkte aus Donawitz und überholte den DSV Leoben.
Alle Spiele der 23. Runde
| Weiz - SAK | 1:3 (0:1) | Bericht |
| Voitsberg - WAC | 3:0 (2:0) | Bericht |
| Pasching - St. Florian | 2:2 (1:1) | Bericht |
| Leoben - FC Wels | 1:2 (0:1) | Bericht |
| GAK - Flavia Solva | 1:1 (0:1) | Bericht |
| Allerheiligen - BW Linz | 4:1 (3:0) | Bericht |
| FC St. Veit - Sturm A. | 1:0 (1:0) | Bericht |
Infos zu diesem Artikel
- Autor: Klaus Winkler
- Spielbericht verfasst am: 01.05.2010 um 00:37
ASK Voitsberg
DSV Leoben
FC BW Linz
FC Pasching
FC St. Veit
FC Wels
Flavia Solva
GAK
SAK Klagenfurt
SC St. Stefan
SC Weiz
Sturm Graz A.
SV Allerheiligen
SV Bad Aussee
Union St. Florian
WAC
