GAK siegt und trauert5.666
Die GAK-Fans waren optimistisch und wurden auch mit einem Auswärtssieg belohnt. Die Freude hielt sich dennoch in Grenzen.
Blitzstart der Gäste
„6 Punkte und dran glauben – um den Titel abzustauben“ skandierten die zahlreich mitgereisten GAK-Anhänger per Spruchband zu Spielbeginn. Den Glauben, immer noch gewinnen zu können, hatten die Spieler des Grazer Traditionsverein wohl von Beginn an inne, denn schon nach vier Minuten konnten die Rotjacken das erste Mal über einen Treffer jubeln. Wieder einmal war es ein „Oldie“, der es richten musste. Nach einer Freistoßflanke von der linken Seite stand der routinierte Stürmer völlig freistehend mitten im Strafraum und ließ sich die gute Möglichkeit auf die frühe Führung natürlich nicht entgehen.
In dieser Tonart ging es in der Folge auch weiter, denn der SC Weiz konnte sich nur sehr selten von den Angriffswellen der Grazer befreien. In Minute 19 hätte Herbert Rauter eigentlich auf 2:0 erhöhen müssen, doch schob er den Ball nach einem „Stanglpass“ vom Fünfer am Tor vorbei und vergab diese Riesenchance fast schon dilettantisch. In Minute 26 war es dann aber soweit, und die Grazer konnten über den zweiten Treffer des Spiels jubeln. Abermals brachte ein Freistoß das Tor und abermals war es Kollmann, der traf. Kollmann flankte nach dem kurz abgespielten Freistoß in die Mitte, der Ball wurde dabei von einem Verteidiger aber unglücklich abgefälscht und ging ins eigene Tor.
Kaum Gegenwehr der Weizer
Auch danach kamen die Weizer kaum zu guten Möglichkeiten. Ganz im Gegenteil, denn die in Grün spielenden Weizer konnten sich kaum aus den Angriffsklauen der Grazer befreien und mussten bei jedem dieser Angriffe um einen weiteren Treffer der Gäste fürchten. Denn beinahe jeder Vorstoß der „Roten“ brachte immense Gefahr in den Strafraum des Heimteams. Dies bestätigte sich in Minute 38, als der GAK schon in Halbzeit Eins für die frühe Entscheidung sorgte: Mario Pollhammer spielte sich von der rechten Seite in den Strafraum, brachte einen Pass auf Kollmann, der aber nicht recht etwas damit anzufangen wusste, den Ball aber ebenso nicht unter Kontrolle bringen konnte. Im Endeffekt landete der Ball jedoch bei Jakob Färber, der - vollkommen unbedrängt - keine Probleme hatte, um auf 3:0 zu stellen.
Leicht verändertes Bild nach Seitenwechsel
Im zweiten Durchgang präsentierten sich beide Teams auf jeden Fall anders. Der GAK seinerseits kam zu weit weniger Möglichkeiten als noch in Halbzeit Eins. Das lag vermutlich auch daran, dass die Gäste nun weniger für das Offensivspiel taten. Auf der anderen Seite zeigte sich ebenso ein anderes Bild. Die Weizer kombinierten plötzlich auch nach vorne und kamen daher zu Möglichkeiten. Kevin Hacker vergab in Minute 56 eine dieser sehr guten Chancen kläglich.
In einer Phase des Spiels, in der Weiz eigentlich mehr für das Spiel tat, versetzte der GAK dem oststeirischen Verein den "Todesstoß". Zum dritten Mal an diesem Abend traf Roland Kollmann in die Maschen. Und zum dritten Mal war es ein Freistoß, doch dieses Mal trat der Routinier selbst an und traf gekonnt ins Kreuzeck. Ein Traumtor, welches auch das Schicksal des SC Weiz an diesem Abend besiegelte. Ein Elfmetertreffer durch Gerald Hack in Minute 89 war nur mehr Ergebniskosmetik.
Am Ende konnten sich die Grazer zwar über drei Punkte freuen, doch das Ergebnis in St. Florian trübte die Freude. Die Hausaufgaben wurden zwar erledigt, doch nun muss man auch in der letzten Runde noch auf die Schützenhilfe von Leoben hoffen. Der SC Weiz steht nach dieser Niederlage als Absteiger fest.
Alle Spiele der 29. Runde
| Sturm A. - Klagenfurt | 3:1 (1:1) | Bericht |
| Weiz - GAK | 1:4 (0:3) | Bericht |
| Leoben - FC Wels | 4:0 (2:0) | Bericht |
| Pasching - Vöcklamarkt | 3:0 (2:0) | Bericht |
| St. Florian - BW Linz | 2:3 (1:0) | Bericht |
| LASK Jr. - Feldkirchen | 3:1 (1:0) | Bericht |
| Gleinstätten - Voitsberg | 5:0 (1:0) | Bericht |
| SAK - Allerheiligen | 2:0 (1:0) | Bericht |
Infos zu diesem Artikel
- Autor: Thomas Neubauer
- Spielbericht verfasst am: 27.05.2011 um 20:48
- Foto: medienfotos.at / Patrick Leuk
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UVB Vöcklamarkt
