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UVB Vöcklamarkt GAK
2:5(0:4)
Waldstadion, 1.000 Zuschauer

Der GAK mit zwei Gesichtern2.990

Der GAK stellte schnell auf 4:0, durch die Passivität der Roten wurde es noch einmal etwas spannend. Am Ende reichte das 5:2 kurz für Platz eins. Bei den Grazern war fast jeder Schuss ein Treffer, die Tore teilten sich Brauneis, Hofer, Deutschmann und Rauter auf. Dann wurden die Grazer nachlässig und die UVB kam durch Vitzthum und Sammer noch heran.

Zwei unterschiedliche Halbzeiten brachten dem GAK einen 5:2-Sieg in Vöcklamarkt.

Das Duell zwischen den Vöcklamarktern und dem GAK war in der Anfangsphase noch sehr ausgeglichen. Die Grazer bemühten sich vom Anstoß weg, dem Spiel den eigenen Stempel aufzudrücken, die UVB hielt aber gut dagegen. Ein Freistoß der Grazer landete nach vier Minuten in den Armen von UVB-Keeper Harrant. Eine Viertelstunde passierte wenig, dann machte der GAK kurzen Prozess mit den Vöcklamarktern.

Ehe sich die UVB nämlich versah, stand es plötzlich 0:2. Erst bewies Brauneis wieder einmal seinen Torriecher und stellte auf 0:1 im Duell mit Vöcklamarkt (17.), dann versenkte Hofer einen Freistoß von der Strafraumgrenze unhaltbar für Harrant zum 0:2 (20.).

Ehe sich die UVB versah, stand es noch vor Ende der ersten Halbzeit gar 0:4. Beim GAK war fast jeder Schuss ein Treffer, der Favorit geriet von Minute zu Minute in immer größere Spiellaune. Nach Vorlage von Steiner versenkte GAK-Kapitän Deutschmann den Ball zum 0:3 in den Maschen (34.), dann nutzte Torjäger Rauter einen Umfaller von Vitzthum, um das Spielgerät per scharfem Drehschuss zum 0:4 ins Tor der Vöcklamarkter zu befördern (39.).

Der GAK war unglaublich konsequent in diesem Spiel, erzielte aus sechs Möglichkeiten vier Treffer und nutzte die Schwächen der Vöcklamarkter eiskalt aus. Nach der Pause verflachte das Spiel etwas, für den GAK bestand keine Notwendigkeit mehr, sich bei diesen Temperaturen zu verausgaben. Die Vöcklamarkter, die heute sicherlich nicht ihren besten Tag erwischten, konnten den Grazern auch lange Zeit nicht gefährlich werden – bis zur 68. Minute. Da bügelte Abwehrmann Vitzthum seinen Fehler beim vierten Gegentor aus und köpfte zum 1:4 ein.

Durch diesen Treffer schöpften die Hausherren wieder neuen Mut und hätten durch Grössinger, der alleine vor Pösendorfer auftauchte, oder Stanisavljevic, dessen Kopfball der GAK-Keeper mit einem tollen Reflex abwehrte, noch weiter verkürzen können (70. /73.). Das 2:4 fiel aber doch kurz darauf. Laganda war im Strafraum gefoult worden, Stefan Sammer netzte beim Penalty zum 2:4 ein (75.). Der UVB wurde neues Leben eingehaucht und die Oberösterreicher drängten auf den dritten eigenen Treffer. Trotz guter Chancen sollte nur mehr ein Tor in diesem ereignisreichen Match fallen – und zwar auf Seiten des GAK. In der Nachspielzeit zog der eingewechselte Fink bei einem Konter alleine auf das Tor der Gastgeber und ließ Torhüter Harrant keine Chance. Endstand 2:5.

Alle Spiele der 4. Runde

Gratkorn - Vorwärts 2:2 (0:1) Bericht
Vöcklamarkt - GAK 2:5 (0:4) Bericht
FC Wels - Leoben 1:1 (1:1) Bericht
VSV - Gleinstätten 2:0 (0:0) Bericht
SAK - Pasching 4:1 (2:1) Bericht
Sturm A. - Klagenfurt 2:0 (1:0) Bericht
LASK Jr. - Allerheiligen 1:3 (0:1) Bericht
KSV Amateure - St. Florian 1:0 (0:0) Bericht

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