Der GAK ist nicht zu bremsen4.191
Rechtzeitig für das Spitzenspiel gegen den GAK wurde beim VSV das Duo Prawda und Pavlicic fit. Letzterer hatte für die Villacher auch die beste und in Wahrheit einzige riesen Chance auf einen Treffer gegen den GAK in Halbzeit eins. In der 13. Spielminute lief er alleine auf das Tor der Grazer zu, doch GAK-Keeper Pösendorfer behielt die Oberhand. Wie auch die Roten über die ersten 45 Minuten. Offensiv ausgerichtet und mit Geburtstagskind Kollmann im Sturm anstelle von Brauneis hatte der Tabellenführer das Spitzenspiel eindeutig im Griff.
In der 22. Minute hatte der VSV Glück, dass Gasser gerade noch auf der Linie klären konnte, nachdem Kollmann Keeper Böck schon überspielt hatte. Das 0:1 fiel trotzdem noch und war der Überlegenheit der Ceh-Elf geschuldet. Routinier Kollmann köpfte eine Flanke unhaltbar ins Tor der Villacher und brachte den Favoriten in Führung (33.). Nach einem Flitzer-Alarm kurz vor der Pause gingen die Teams und dabei der GAK mit diesem knappen, aber verdienten Vorsprung in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel wurde dem VSV ein Freistoß zugesprochen, den Friessnegger flach auf den eingewechselten Djukic spielte. Die Kärntner konnten aus dieser guten Möglichkeit allerdings kein Kapital schlagen (49.). Obwohl der GAK weiter nach vorne spielte und durch Kollmann eine gute Chance auf den zweiten Treffer vorfand, hätten die Gäste beinahe den Ausgleichstreffer gefangen. Curic lief alleine auf Pösendorfer zu, scheiterte aber wie sein Teamkollege Pavlicic zu Beginn im Eins-gegen-Eins am GAK-Keeper (57.).
Der VSV ließ den Killerinstinkt vor dem Tor vermissen, dafür machte Kollmann sich und den GAK-Fans ein weiteres Geburtstagsgeschenk. Der 35-jährige Stürmer der Grazer schob nach schöner Vorlage souverän zum 0:2 ein und brachte den GAK auf die Siegerstraße (64.). Damit war die Geschichte erzählt und der VSV geschlagen. Es war der Kronsteiner-Elf an diesem Tage nicht mehr möglich, noch einmal zurückzuschlagen und den GAK aufzuhalten. Eine Viertelstunde vor Schluss erhielt Kollmann noch seinen Abgangsapplaus, als Brauneis für ihn eingetauscht wurde (75.). Zehn Minuten später drosch Rauter einen Ball noch an die Latte (85.), das war die letzte aufregende Szene vor dem Schlusspfiff.
Am Ende bedeutete das 0:2 im Schlagerspiel der Runde, dass der VSV die erste Heimniederlage der Saison kassierte und der GAK seine Tabellenführung auf die Villacher auf stolze neun Punkte ausbauen konnte.
Alle Spiele der 10. Runde
| Sturm A. - SAK | 1:2 (1:0) | Bericht |
| KSV Amateure - Klagenfurt | 4:1 (0:0) | Bericht |
| Gleinstätten - Vorwärts | 2:0 (1:0) | Bericht |
| St. Florian - Pasching | 3:1 (3:1) | Bericht |
| FC Wels - Gratkorn | 3:2 (0:1) | Bericht |
| VSV - GAK | 0:2 (0:1) | Bericht |
| Allerheiligen - Leoben | 1:0 (1:0) | Bericht |
| LASK Jr. - Vöcklamarkt | 0:1 (0:0) | Bericht |
Infos zu diesem Artikel
- Autor: Thomas Palmetshofer
- Spielbericht verfasst am: 08.10.2011 um 19:56
- Foto: medienfotos.at / Patrick Leuk
Austria Klagenfurt
DSV Leoben
FC Gratkorn
FC Pasching
FC Wels
GAK
KSV Amateure
LASK Juniors
SAK Klagenfurt
Sturm Graz A.
SV Allerheiligen
SV Gleinstätten
Union St. Florian
UVB Vöcklamarkt
Villacher SV
Vorwärts Steyr
