Fünf aus Sechs!1.612
Gleinstätten ließ zuhause wieder nichts anbrennen. Da durfte der berüchtigte Siegestanz natürlich nicht fehlen.
Ruhige Anfangsphase
Knapp 500 Zuschauer hatten sich am Samstagnachmittag im Gleinstätter Tondachstadion eingefunden um die Partie gegen Vorwärts Steyr zu verfolgen. Auch ein Sonderbus aus der Obersteiermark war angereist um die Gästefans in die Südsteiermark zu bringen. Was die Anwesenden dann aber in den Anfangsminuten zu sehen bekamen, riss sie nicht gerade von ihren Sitzen. Bei kühlem Herbstwetter boten die 22 Akteure am Platz eher Stehfußball. Mit Fortdauer des Spiels übernahm die Gerlitz-Truppe aber das Kommando am Feld. Die Gäste taten sich auf dem tiefen Geläuf schwer in die Gänge zu kommen, das Offensivspiel von Vorwärts war in den ersten 45 Minuten de facto nicht vorhanden. Besser machten es die Hausherren, allen voran Ervin Bevab kurbelte das Spiel nach vorne immer wieder an.
Elfmeter bringt Gleinstätten auf die Siegerstraße
Vierzig Minuten lang hielt der Abwehrriegel der Glieder-Schützlinge, dann schlug es aber doch hinter Keeper Christoph Haas ein. Der Schlussmann von Steyr foulte Igor Hajduk im Strafraum, der gefoulte trat zum fälligen Elfmeter selbst an und verwertete mit einem wuchtigen Flachschuss in die rechte Ecke. Kurz darauf schickte Schiedsrichter Thorsten Obwurzer beide Teams in die Kabinen zum Pausentee, eine verdiente Pausenführung für den SV Gleinstätten.
Gleinstätten drückt weiter
Auch im zweiten Spielabschnitt änderte sich wenig am Spielverlauf. Und fast hätte wieder Igor Hajduk kurz nach der Pause zugeschlagen – das gelang ihm bereits zweimal bei Heimspielen. Der Kroate kam im ersten Angriff im Strafraum an den Ball, schob das Leder am knapp am Tor vorbei – eine Riesenchance. In dieser Tonart ging es dann auch weiter und frei nach dem Motto: „aufgeschoben ist nicht aufgehoben“ gelang den Südsteirern nach zwei weiteren Fehlversuchen - durch Hajduk und Kasch – gelang Gleinstätten das zweite Tor. Nach einer Flanke von Michael Rabko kam Ervin Bevab am Elfmeterpunkt zum Ball und hämmerte das Leder, unhaltbar für Keeper Christoph Haas, unter die Latte. Danach passierte lange Zeit nicht viel am Platz, zahlreiche Wechsel und viele kleinere Fouls zerstörten den Spielfluss.
Schlussoffensive von Steyr verpufft
Erst in der Schlussphase wurden die Angriffe der Gäste vehementer. Vor allem die Einwechslung von Manuel Martic belebte das Offensivspiel der Glieder-Schützlinge. Die Nummer Vier Steyrs scheiterte aber mit insgesamt drei Weitschüssen. Die größte Chance auf den Anschlusstreffer hatte dann aber ausgerechnet ein Abwehrspieler Gleinstättens. Daniel Seiner prüfte mit einem verunglückten Kopfball, nach einer Steyr-Ecke, Keeper Lukas Waltl – der Jungnationalspieler rettete aber mit einem sensationellen Reflex auf der Linie. Auch in den Schlussminuten hielt der Abwehrriegel der Hausherren den Angriffen stand, wirklich große Möglichkeiten fanden die Oberösterreicher nicht mehr vor.
Am Ende feiert Gleinstätten verdient den fünften Heimsieg im sechsten Spiel. Steyr agiert lange Zeit zu ängstlich und muss ohne Punkte im Gepäck die lange Heimreise antreten.
Alle Spiele der 10. Runde
| Sturm A. - SAK | 1:2 (1:0) | Bericht |
| KSV Amateure - Klagenfurt | 4:1 (0:0) | Bericht |
| Gleinstätten - Vorwärts | 2:0 (1:0) | Bericht |
| St. Florian - Pasching | 3:1 (3:1) | Bericht |
| FC Wels - Gratkorn | 3:2 (0:1) | Bericht |
| VSV - GAK | 0:2 (0:1) | Bericht |
| Allerheiligen - Leoben | 1:0 (1:0) | Bericht |
| LASK Jr. - Vöcklamarkt | 0:1 (0:0) | Bericht |
Infos zu diesem Artikel
- Autor: Martin Löscher
- Spielbericht verfasst am: 08.10.2011 um 17:51
- Foto: Martin Löscher
Austria Klagenfurt
DSV Leoben
FC Gratkorn
FC Pasching
FC Wels
GAK
KSV Amateure
LASK Juniors
SAK Klagenfurt
Sturm Graz A.
SV Allerheiligen
SV Gleinstätten
Union St. Florian
UVB Vöcklamarkt
Villacher SV
Vorwärts Steyr
