Punkteteilung zum Schluss1.495
Bei Kälte und Wind fanden sich nicht allzu viele Zuschauer zum Duell zwischen dem FC Wels und dem VSV ein. Die Partie hätte sich aber einige mehr verdient, denn beide Mannschaften zeigten einen gepflegten Fußball und beide Mannschaften kamen auch zu guten Chancen in Hälfte eins. Zu erwähnen ist neben dem Torwartwechsel beim VSV – Koller bekam dieses Mal auch in der Meisterschaft eine Chance und ersetzte Böck – auch die etwas kleinliche Regelauslegung des Referees, die in vielen gelben Karten gipfelte. Und die sammelten vor allem die Villacher vor der Pause.
Die größte Chance in den ersten 45 Minuten hatten sicher die Gäste aus Kärnten bei einem Freistoß, den Wels-Keeper Froschauer noch an die Latte drehen konnte (26.). Dazu konnte der Schlussmann der Welser einen Djukic-Schuss über die Latte drehen (12.) und ein Curic-Schuss nach Kecanovic-Stanglpass wurde geblockt (28.). Die Welser hielten das Match aber offen und hatten ebenfalls beste Möglichkeiten zur Führung.
Nach einer halben Stunde setzte sich Fazeny über links durch, der Ball kam über Feichtinger zu Schneeberger und bei dessen Schuss musste VSV-Keeper Koller alles aufbieten, um seinen Kasten sauber zu halten (30.). Bei einem Freistoß bekam Gabriel nicht genügend Druck hinter den Ball (39.), Lebersorg versuchte es zuhauf mit Schüssen aus der Distanz und kurz vor der Pause klärte Koller bei einem Schuss von Fazeny im Nachfassen (45.).
Der ausgeglichenen ersten Halbzeit folgend, kamen die Welser dann besser aus der Kabine. Lebersorg hämmerte einen Ball nach Mayr-Schopper-Doppelpass über das Tor der Villacher (47.). Schüsse von Fazeny und Neunteufel fielen in weiterer Folge zu schwach aus und waren eine sichere Beute für VSV-Keeper Koller. Dazwischen hätte der beste Torschütze der Gäste, Denis Curic, seine Mannschaft in Führung bringen müssen. Alleine vor Wels-Keeper Froschauer vergab er eine 100prozentige Torchance (51.).
Mit einem Volley-Granate von Djukic nach Curic-Flanke wurde der VSV wieder munter. Der Ball ging knapp am langen Eck vorbei, da hätte Wels-Keeper Froschauer das Nachsehen gehabt (66.). Curic traf kurz darauf das Außennetz (71.), im Angriff davor parierte Koller erneut einen Fazeny-Schuss (70.). Beide Teams wechselten nun zum ersten Mal und als die Welser einen Abwehrfehler begingen, hätte es bei einem Distanzschuss von Prawda in Richtung Kreuzeck beinahe das erste Tor des Spiels gegeben, doch die Kugel flog knapp vorbei (75.). Drei Minuten später kam Djukic völlig frei zum Kopfball, Froschauer packte sicher zu (78.). Dann scheiterte Curic an Froschauer, den Nachschuss setzte der eingewechselte Ebner ans Außennetz (81.), es wollte heute einfach nicht sein mit Toren auf beiden Seiten.
In der Nachspielzeit wurde noch VSV-Abwehrmann Striednig mit Gelb/Rot bedacht, am 0:0 änderte das nichts mehr. Der VSV büßte damit seinen zweiten Tabellenplatz ein, die Welser zogen durch den Punkt an den Sturm Graz Amateuren vorbei.
Alle Spiele der 15. Runde
| Gratkorn - St. Florian | 3:1 (2:1) | Bericht |
| FC Wels - VSV | 0:0 (0:0) | Bericht |
| Klagenfurt - Leoben | 4:1 (1:0) | Bericht |
| Vöcklamarkt - Allerheiligen | 0:2 (0:0) | Bericht |
| SAK - Gleinstätten | 2:1 (0:0) | Bericht |
| Vorwärts - Sturm A. | 0:2 (0:0) | Bericht |
| GAK - Pasching | 6:0 (4:0) | Bericht |
| LASK Jr. - KSV Amateure | 0:4 (0:2) | Bericht |
Infos zu diesem Artikel
- Autor: Thomas Palmetshofer
- Spielbericht verfasst am: 11.11.2011 um 20:52
- Foto: medienfotos.at / Patrick Leuk
Austria Klagenfurt
DSV Leoben
FC Gratkorn
FC Pasching
FC Wels
GAK
KSV Amateure
LASK Juniors
SAK Klagenfurt
Sturm Graz A.
SV Allerheiligen
SV Gleinstätten
Union St. Florian
UVB Vöcklamarkt
Villacher SV
Vorwärts Steyr
