Mehr Zuschauer ins Stadion locken1
Mehr Zuschauer ins Stadion locken
Nach einer durchwachsenen Hinrunde findet sich der SC Ritzing mit 19 Punkten auf dem elften Tabellenplatz wieder. Aber bei den Burgenländer ist man damit keinesfalls unzufrieden, wie auch Marco Ponweiser bestätigt: „Wenn man bedenkt, wer uns im Sommer alles verlassen hat, können wir schon zufrieden sein. Vor allem in den Heimspielen haben wir fleißig gepunktet, auswärts müssen wir uns noch steigern.“ Trotz der Heimstärke hält sich der Besucheransturm im Sonnenseestadion in Grenzen. „Wir würden uns natürlich über mehr Zuschauer freuen, in unserem schmucken Stadion sieht es leider bei 400 Zuschauern ziemlich leer aus. Da sind wir als Mannschaft gefordert mit sehenswertem Fußball mehr Fans ins Stadion zu locken."
Rückrundenstart ohne den Kapitän
Aktuell kann der Kapitän dabei nicht helfen, nach einer Nasenscheidewand-OP im November ist er noch außer Gefecht. „Ich konnte leider nur Lauftrainings absolvieren. Ich werde zwar ab nächster Woche mit einer Gesichtsmaske in das Mannschaftstraining einsteigen, zu Beginn der Rückrunde werde ich aber kaum spielen, da ich die Vorbereitung mit der Mannschaft versäumt habe.“ Ansonsten sind im Kader der Burgenländer aber alle fit, auch die Neuzugänge haben sich gut eingefügt. „Wir werden im Frühjahr sicher noch stärker auftreten, vor allem Christian Ritzmaier vom FC Lustenau wird uns nach vorne bringen, auch die anderen Neuzugänge haben die Qualität in der Mannschaft gehoben.
Bruderduo am Ruder
Es kommt im Fußball häufig vor, dass Söhne von Fußballtrainern in der gleichen Mannschaft spielen. Eher ungewöhnlich ist das Ritzinger Modell, wo mit Trainer Franz Ponweiser und Kapitän Marco Ponweiser ein Brüderpaar den Ton angibt. „Wir können das Sportliche sehr gut vom Privaten trennen, es gibt da keine Probleme. Wenn ich schlecht spiele, werde ich wie jeder andere auch ausgewechselt. Anders würde es auch nicht funktionieren, da wir sonst beide das Gesicht vor der Mannschaft verlieren würden.“ In der Rückrunde müssen ohnedies alle an einem Strang ziehen um für den Abstiegskampf gerüstet zu sein.
Harter Abstiegskampf
Alle Mannschaften im Tabellenkeller haben aufgerüstet, Ponweiser erwartet ein enges Rennen um den Ligaverbleib. „Für Columbia wird es fast schon unmöglich, aber alle anderen Mannschaften sind eng beisammen. Wenn man zwei Spiele in Folge gewinnt liegt man im Mittelfeld, wenn man zwei verliert ist man wieder auf einem Abstiegsplatz. Im Vorjahr lagen zwischen Platz 4 und 13 nur neun Punkte, es könnte auch heuer wieder so eng zugehen, dass man mit 40 Punkten noch zittern muss.“
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Infos zu diesem Artikel
- Autor: Redaktion
- Bericht verfasst am: 22.02.2012 um 11:30
- Foto: Christian Hofer
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