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SC Schwaz: Ein Rückblick1

In der Saison 2009/10 ging es für den SC Schwaz als Viertletzter hinunter in die Tiroler Liga. Dort läuft es für die Schwazer wieder besser. Nach dem Abstieg holte die Mannschaft einen beachtlichen 4. Platz, aktuell überwintert sie auf Platz 8. regionalliga.at. sprach mit Obmann Stellvertreter Klaus Eppinger über die Lage beim SC Schwaz.

Damals in der Regionalliga West: Der Schwazer Markus Deutsch gegen SV Grödig-Kapitän Dietmar Berchtold.

Vor zwei Jahren wurde der SC Schwaz ein Opfer der Eliminierung der Amateure-Teams in der Ersten Liga. Trotz 33 Punkte und Rang 13 mussten die Tiroler aus der Regionalliga West absteigen. „Die Willkür des ÖFB hat uns damals den Abstieg eingebrockt. Wir waren die Leidtragenden, denn normalerweise wären wir nie abgestiegen. Wenn man als Viertletzter hinunter muss, dann muss man das ganze schon hinterfragen“, blickt der Schwazer Obmann-Stellvertreter Klaus Eppinger ungern auf die Saison 2009/10 zurück.

Für das Team folgte ein vierter Platz in der Tiroler Liga, heuer sind sie Achter nach dem Herbst. „Wir sind wenigstens nicht durchgerumpelt, das war positiv. Heuer hätten wir uns mehr erwartet, aber in den letzten acht Runden haben wir unser Potenzial wieder gezeigt. Den Meistertitel streben wir nicht an, aber die Top 4 haben wir schon im Visier“, fährt Eppinger fort. „Die Mannschaft hatte auch mit Verletzungssorgen zu kämpfen und uns fehlten noch Routiniers. Das haben wir in der Winterpause behoben.“

Verändert hat sich beim SC Schwaz in den letzten beiden Saisonen einiges. Eppinger: „Das Team besteht aus vielen jungen Spielern, etliche Eigenbauspieler sind dabei. Wir haben eine sehr starke U18 und ich hoffe, dass im nächsten Jahr einige nachrücken werden. Im diesem Winter wurde beim Kader nachgebessert, wir wollen in der Tiroler Liga eine Macht sein. Die Regionalliga können wir uns dann wieder vorstellen, wenn die Strukturen passen.“

In Tirol sieht man bezüglich der Westliga bekanntlich Handlungsbedarf, auch Eppinger hat einige Probleme ausgemacht. „Der Bundesliga geht es ja nur ums Geld, dort wird sich an den Ligen nichts ändern. Die Reform der Regionalliga ist dann die einzige Möglichkeit, die übrig bleibt. Wenn heuer Wattens aufsteigt und Union und Hall absteigen, dann sind nur mehr drei Tiroler Vereine in der Liga und das macht das ganze uninteressant. Ein Meisterplayoff wäre meiner Meinung nach sicher erstrebenswert. Wir wollen auf alle Fälle in der obersten Amateurliga sein, aber dafür gehen wir sicher keine finanziellen Wagnisse ein.“

Infos zu diesem Artikel

  • Autor: Thomas Palmetshofer
  • Bericht verfasst am: 10.02.2012 um 11:25
  • Foto: krugfoto/Krug Daniel jun.