oewapixel

Didi Emich: Die heißen Eisen1

Der ehemalige Austria Salzburg-Trainer Didi Emich nimmt die heißesten Themen der Westliga unter die Lupe. Wie gehabt analysiert der jetzige Puch-Trainer das Geschehen messerscharf.

Der ehemalige Trainer von Austria Salzburg – Didi Emich – wird auch im Herbst auf regionalliga.at regelmäßig zu den heißesten Eisen der Westliga Stellung beziehen. Wer den Emich Didi kennt, weiß – der nimmt sich kein Blatt vor den Mund. Aktuell konzentriert sich Didi Emich vor allem auf seine neue Traineraufgabe – er übernahm ja im Sommer den Salzburg-Ligisten FC Puch – und startet am kommenden Wochenende in die Meisterschaft. Doch auch die Regionalliga lässt den Fußballliebhaber natürlich nicht kalt!

Didi Emich zum Titelkampf
„Da muss man kein Prophet sein, der FC Liefering wird der Gigant sein, den es zu schlagen gilt. Als ersten Herausforderer sehe ich Meister Wattens, die wie immer in den letzten Jahren auch heuer ein äußerst intaktes und kompaktes Team stellen. Austria Salzburg hat sich meiner Meinung nach sehr gut verstärkt, doch der ganz große Wurf ist das trotzdem noch nicht. Für mich hat die Austria ein Team, das eher um den dritten Platz mitspielt, als um den Titel. Weitere Kandidaten auf einen Stockerlplatz sind sicherlich Kufstein und Dornbirn. Vielleicht kristallisiert sich auch wieder ein Überraschungsteam heraus.“

Didi Emich zum Fehlstart der Vorarlberger Großmächte Bregenz und Dornbirn
„Den Bregenzern hätte ich auch letztes Jahr mehr zugetraut, nun ist der Start mit null Punkten natürlich misslungen. Im Zweitrundenspiel in Wattens konnte man aber auch keinen Sieg erwarten. Der Fehlstart von Dornbirn kommt hingegen schon sehr überraschend. Sie waren eigentlich in den letzten Jahren immer vorne dabei und ich habe sie auch heuer auf der Rechnung. Doch sechs Punkte Rückstand auf Liefering sind eigentlich schon ein Wahnsinn, das ist nur ganz schwer aufzuholen. Ein Kandidat für einen Stockerlplatz sind die Dornbirner für mich aber nach wie vor.“

Didi Emich zum Abstiegskampf
„Nach dem ersten Spieltag glaubte man, dass Andelsbuch gar keine Chance hat. Denn wenn man eine Siebener-Schnitte zu Hause vor 2.000 Zuschauern kassiert, so ist das schon unglaublich. Doch dann haben sie in Saalfelden überraschend gewonnen, sie dürften also doch in der Westliga mithalten können. Gegen den Abstieg geht es wohl trotzdem. Letzten Freitag habe ich mir die Partie Seekirchen gegen Wals-Grünau gegeben, da haben mich beide Teams nicht überzeugt. Aufsteiger Grünau hat es wohl sehr schwer und auch Seekirchen zählt für mich zu den Abstiegskandidaten. Hard und Neumarkt könnten auch hinten reinrutschen, wobei es auch möglich ist, dass beispielsweise Neumarkt eher ans Mittelfeld ranrückt. Doch das ist natürlich momentan noch sehr schwer einzuschätzen. Die wirklichen Abstiegskandidaten werden sich erst nach einigen Runden herauskristallisieren.“

Infos zu diesem Artikel