Wacker schlägt die Austria verdient3.108
Wacker Innsbruck II entschied das Westderby gegen Austria Salzburg vor über 2000 Zuschauern mit 3:1 für sich. Goalgetter Vujic hatte zwar die Führung der Salzburger besorgt, Kofler und drehten das Spiel dann aber mit ihren Toren.
Westderby der klassischen Form im Tivoli. Bereits vor Spielbeginn wurde tolle Stimmung durch die Fans aus Salzburg gemacht. Eine Stunde vor Spielbeginn kam es leider schon zu einem ersten Aufeinandertreffen der Fans mit der Polizei.
Vor Anpfiff wurden die Seiten gewechselt, sodass in Hälfte zwei der eigene Goalie vor dem eigenen Fansektor spielt. Die Schweigeminute für den verstorbenen Erwin Tögel (Wacker-Vorstand) wurde durch die Zündung eines Knallkörpers im Gästesektor und anschließenden Jubel gestört. Schade, dass 20 bis 30 Verrückte so pietätlos sein müssen.
Nun zum Sportlichen.
Wacker übernahm das Kommando und setzte die Gäste unter Druck. In Minute zwei setzte Schrott den Ball über das Tor. Schiri Bode zeigte bereits nach fünf Minuten Kofler die Gelbe Karte wegen Handspiel. Es ging in dieser Tonart weiter. Zwei Minuten später spielte Hinterseer den Ball ideal auf Bilgen in den Strafraum, sein Pass ging aber an Freund und Feind quer durch den Strafraum vorbei. Nach 15 Minuten kam der Schock für die Hausherren. Nach einem Konter über die linke Seite spielte Urbanek den Ball scharf zur Mitte und Schumacher konnte den Ball nur kurz abwehren. Vujic stand richtig und fixierte im zweiten Versuch das 0:1. Die Stimmung auf den Rängen der Salzburgfans war enorm. Es wurden mit der Nordtribüne verbale Duelle ausgetragen. In Minute 34 hatten die Gäste die nächste Chance, aber der Tiroler Schlussmann war bei einem Freistoß auf dem Posten und klärte.
In Minute 36 hingegen war Alarmstufe Rot im Salzburger Strafraum. Freistoß aus gut 30 Metern für Wacker. Wer, wenn nicht Grumser sollte diesen treten. Seinen Schuss, ein Strich, konnte Tormann Huber nur kurz abwehren und Kofler erzielte aus kurzer Distanz den Ausgleich. Wacker hätte mit den vorhandenen Chancen führen müssen. In Minute 43 knallte Bilgen den Ball von der Strafraumgrenze knapp über das Tor und eine Minute später traf Thomas Löffler nur die Stange.
Nach der Pause, in Minute 52 ein tolles Zusammenspiel zwischen Fröschl und Löffler der den Ball ideal auf Ildiz Muhammed ablegte und dieser die verdiente Führung zum 2:1 erzielte. Salzburg war jederzeit mit Konter brandgefährlich. In Minute 62 fiel die Entscheidung zu Gunsten der Hausherren. Ildiz wird vom Tormann der Salzburger im Strafraum zu Fall gebracht. Der Schiri zeigte ohne zu zögern auf den Elfmeterpunkt. Diesen Strafstoß pfeift nicht jeder Schiri, aber was dann kam ist eine eigene Geschichte. Haben die Innsbrucker auf der Nordseite bereits vor Minuten mit Gegenständen auf einen Salzburger geworfen, so wurden nach dem Elferpfiff ohne Rücksicht auf den eigenen Torhüter Gegenstände in Strafraum katapultiert. Die Salzburgfans verzögerten so das Spiel um fünf Minuten. Den eigenen Tormann mit Feuerzeugen und sonstigen Gegenständen zu bewerfen ist eine Außergewöhnlichkeit.
Tormann Huber bekam dafür Gelb. Über diese Gelbe kann man diskutieren, es sollte noch eine fragwürdige Entscheidung kommen. Ildiz ließ sich die Chance auf das 3:1 nicht nehmen und netzte trocken ein. Danach verflachte das Spiel zusehends. In Minute 71 setzte Hinterseer den Ball über das Tor. Salzburg war mit ihren Kontern immer gefährlich. In Minute 76 musste Cihak nach einem Foul an der Strafraumgrenze mit Rot vom Platz. Wenn hier Rot gezeigt wird, so hätte auch beim Elfer Rot gezeigt werden müssen. Salzburg gab dieses Spiel nie verloren und probierte gegen zehn Tiroler mit allen Mitteln doch noch das eine oder andere Tor zu erzielen. Für das Publikum war es ein tolles Spiel mit vielen tollen Szenen auf beiden Seiten und einer tollen Stimmung, einzig die 30 bis 40 raufsüchtigen auf beiden Seiten sollte man aus dem Verkehr ziehen um mehrere solche Spiele genießen zu können.
Vor Anpfiff wurden die Seiten gewechselt, sodass in Hälfte zwei der eigene Goalie vor dem eigenen Fansektor spielt. Die Schweigeminute für den verstorbenen Erwin Tögel (Wacker-Vorstand) wurde durch die Zündung eines Knallkörpers im Gästesektor und anschließenden Jubel gestört. Schade, dass 20 bis 30 Verrückte so pietätlos sein müssen.
Nun zum Sportlichen.
Wacker übernahm das Kommando und setzte die Gäste unter Druck. In Minute zwei setzte Schrott den Ball über das Tor. Schiri Bode zeigte bereits nach fünf Minuten Kofler die Gelbe Karte wegen Handspiel. Es ging in dieser Tonart weiter. Zwei Minuten später spielte Hinterseer den Ball ideal auf Bilgen in den Strafraum, sein Pass ging aber an Freund und Feind quer durch den Strafraum vorbei. Nach 15 Minuten kam der Schock für die Hausherren. Nach einem Konter über die linke Seite spielte Urbanek den Ball scharf zur Mitte und Schumacher konnte den Ball nur kurz abwehren. Vujic stand richtig und fixierte im zweiten Versuch das 0:1. Die Stimmung auf den Rängen der Salzburgfans war enorm. Es wurden mit der Nordtribüne verbale Duelle ausgetragen. In Minute 34 hatten die Gäste die nächste Chance, aber der Tiroler Schlussmann war bei einem Freistoß auf dem Posten und klärte.
In Minute 36 hingegen war Alarmstufe Rot im Salzburger Strafraum. Freistoß aus gut 30 Metern für Wacker. Wer, wenn nicht Grumser sollte diesen treten. Seinen Schuss, ein Strich, konnte Tormann Huber nur kurz abwehren und Kofler erzielte aus kurzer Distanz den Ausgleich. Wacker hätte mit den vorhandenen Chancen führen müssen. In Minute 43 knallte Bilgen den Ball von der Strafraumgrenze knapp über das Tor und eine Minute später traf Thomas Löffler nur die Stange.
Nach der Pause, in Minute 52 ein tolles Zusammenspiel zwischen Fröschl und Löffler der den Ball ideal auf Ildiz Muhammed ablegte und dieser die verdiente Führung zum 2:1 erzielte. Salzburg war jederzeit mit Konter brandgefährlich. In Minute 62 fiel die Entscheidung zu Gunsten der Hausherren. Ildiz wird vom Tormann der Salzburger im Strafraum zu Fall gebracht. Der Schiri zeigte ohne zu zögern auf den Elfmeterpunkt. Diesen Strafstoß pfeift nicht jeder Schiri, aber was dann kam ist eine eigene Geschichte. Haben die Innsbrucker auf der Nordseite bereits vor Minuten mit Gegenständen auf einen Salzburger geworfen, so wurden nach dem Elferpfiff ohne Rücksicht auf den eigenen Torhüter Gegenstände in Strafraum katapultiert. Die Salzburgfans verzögerten so das Spiel um fünf Minuten. Den eigenen Tormann mit Feuerzeugen und sonstigen Gegenständen zu bewerfen ist eine Außergewöhnlichkeit.
Tormann Huber bekam dafür Gelb. Über diese Gelbe kann man diskutieren, es sollte noch eine fragwürdige Entscheidung kommen. Ildiz ließ sich die Chance auf das 3:1 nicht nehmen und netzte trocken ein. Danach verflachte das Spiel zusehends. In Minute 71 setzte Hinterseer den Ball über das Tor. Salzburg war mit ihren Kontern immer gefährlich. In Minute 76 musste Cihak nach einem Foul an der Strafraumgrenze mit Rot vom Platz. Wenn hier Rot gezeigt wird, so hätte auch beim Elfer Rot gezeigt werden müssen. Salzburg gab dieses Spiel nie verloren und probierte gegen zehn Tiroler mit allen Mitteln doch noch das eine oder andere Tor zu erzielen. Für das Publikum war es ein tolles Spiel mit vielen tollen Szenen auf beiden Seiten und einer tollen Stimmung, einzig die 30 bis 40 raufsüchtigen auf beiden Seiten sollte man aus dem Verkehr ziehen um mehrere solche Spiele genießen zu können.
Alle Spiele der 12. Runde
| Seekirchen - Wattens | 2:4 (1:2) | Bericht |
| Kufstein - Reichenau | 0:0 (0:0) | Bericht |
| Altach A. - Anif | 2:4 (1:4) | Bericht |
| RB Juniors - Dornbirn | 1:3 (1:1) | Bericht |
| St. Johann - Bregenz | 1:1 (1:1) | Bericht |
| Hard - Höchst | 1:0 (1:0) | Bericht |
| Wacker II - Austria | 3:1 (1:1) | Bericht |
Infos zu diesem Artikel
- Autor: Werner Angerer
- Spielbericht verfasst am: 17.10.2010 um 22:10
- Foto: Thomas Schernthanner
FC Dornbirn
FC Hard
FC Höchst
FC Kufstein
RB Juniors
SC Bregenz
SCR Altach Am.
SV Austria Salzburg
SV Seekirchen
SVG Reichenau
TSV Neumarkt
TSV St. Johann
Union Innsbruck
USK Anif
Wacker Innsbruck II
WSG Wattens
