Wattener Doppelschlag am Ende macht alles klar324
Hatten im letzten Spiel der letzten Saison noch die Jungbullen mit 3:0 gewonnen, konnte heute der Gastgeber jubeln. Nicht nur wegen dem Ergebnis, dazu später.
Zum Sportlichen. Wattens startete besser ins Spiel und hatte in der dritten Minute durch Cihak die erste Chance. Die Abwehr der WSG stand sicher und ließ die Gäste nicht in die Nähe des Strafraumes kommen. In Minute dreizehn konnten die Gäste eine Flanke von Eller nur mehr zur Ecke klären. Diese führte Eller aus und seine Flanke fand den Weg zu Weissenbrunner der verlängerte zu Simon Zangerl, der kaltschäuzig den Führungstreffer erzielte. Wattens hatte noch eine Chance durch Hesina, der einen Schritt zu kurz war, nach einem steilen Pass von Eller (18.) Anschließend zog sich die WSG zurück und die Jungbullen kamen immer besser ins Spiel. Nach 25 Minuten prüfte Öttl mit einem Schuss aus gut 28 Metern den neuen Schlussmann der WSG, Ferdinand Oswald. Nach einer halben Stunde gelang Simon Handle der Ausgleich, nach einem Stanglpass von Krenn. In Hälfte eins neutralisierten sich beide Mannschaften. Salzburg mit mehr Ballbesitz und Wattens mit einer gut stehenden Hintermannschaft.
In der zweiten Spielhälfte zeigte Hesina warum er geholt wurde. Er konnte zweimal für Gefahr im Strafraum der Gäste sorgen (50., 54.). Die Salzburger scheiterten am hervorragenden Tormann der Wattener in Minute 62. Er konnte zweimal mit tollen Reflexen einen Verlusttreffer verhindern. In Minute 72 jubelten die Gäste, aber der Schiri gab den Treffer wegen Abseits nicht. Von den Rängen, die gut besucht waren, gab es Szenenapplaus für die Spieler und Pfiffe für die eine oder andere Schirientscheidung. An diese Situation wird sich der eine oder andere Unparteiische erst gewöhnen müssen in Wattens vor vollen Rängen zu spielen. Als alle mit einem Unentschieden gerechnet hatten, nutze Hesina einen Fehler in der Hintermannschaft der Gäste aus und erzielte den Führungstreffer. In der Nachspielzeit legte Obernosterer noch ein Tor nach und erzielte den Endstand von 3:1, damit war die Revanche für die Niederlage im letzten Spiel gelungen.
Fazit: Heute waren zwei der stärksten, wenn nicht die stärksten Mannschaften der RLW, am Werken. Beide Trainer mussten binnen kurzer Zeit die halbe Mannschaft umbauen und viele neue Spieler integrieren. Dies ist beiden Trainern bestens gelungen. RBSalzburg und die WSG Wattens haben sicher bei der Vergabe des Meistertittels ein starkes Wort mitzureden. Vom Spielverlauf wäre ein Unentschieden gerecht gewesen, aber so hat die glücklichere Mannschaft drei Punkte auf sein Konto buchen können.
In Wattens ist seit dem Relegationsspiel nichts beim alten geblieben. Neben einem neuen Brustsponsor konnte auch ein neuer Stadionsprecher verpflichtet werden. Die Aufbereitung des Spieles (Stadionradio, Interviews mit Trainer und Spielern etc.) hat schon Bundesliganiveau. Auch die Zuschauer haben die tollen Relegationsspiele nicht vergessen, sind in Scharren ins Stadion gepilgert und haben für eine tolle Stimmung gesorgt. Der Sportlichen Leitung ist es gelungen die Abgänge nicht nur zu ersetzen sondern sogar die Qualität des Kaders noch zu steigern.
Alle Spiele der 1. Runde
| Kufstein - Hall | 2:1 (2:1) | Bericht |
| Wattens - RB Juniors | 3:1 (1:1) | Bericht |
| Altach A. - Seekirchen | 0:0 (0:0) | Bericht |
| Neumarkt - Hard | 4:1 (2:1) | Bericht |
| FC Pinzgau - St. Johann | 1:2 (1:1) | Bericht |
| Anif - U. Ibk. | 6:1 (2:0) | Bericht |
| Bregenz - Dornbirn | 0:3 (0:3) | Bericht |
| Austria - Wacker II | 1:0 (1:0) | Bericht |
Infos zu diesem Artikel
- Autor: Werner Angerer
- Spielbericht verfasst am: 29.07.2011 um 23:44
- Foto: Florian Cerovsek
FC Dornbirn
FC Hard
FC Kufstein
FC Pinzgau Saalfelden
RB Juniors
SC Bregenz
SCR Altach Am.
SV Austria Salzburg
SV Hall
SV Seekirchen
TSV Neumarkt
TSV St. Johann
Union Innsbruck
USK Anif
Wacker Innsbruck II
WSG Wattens
