Wacker ringt FC Pinzgau nieder441
Wacker konnte an die Leistungen der letzten Heimspiele anschließen und bleibt somit daheim ungeschlagen. Die Gäste aus dem Pinzgau konnten mit den Hausherren gut mithalten und standen sicher, durch Konter waren sie stets brandgefährlich.
Während der ersten dreißig Minuten konnten Hinterseer (4.) und Bergmann (14.) ihre Chancen nicht nutzen. In Minute 36 tanzte Perktold durch die Reihen der Pizgauer, er ließ fünf Gäste alt aussehen, kam noch in den Gästestrafraum, aber dort verließen ihm die Kräfte und er stolperte, der Ball landete bei der Hintermannschaft der Gäste. In Minute 36 setzte sich Wörgetter mit einem Kraftakt auf der rechten Seite durch und legte den Ball auf Manuel Gstrein ab, der an der Strafraumgrenze lauerte und die Kugel ins lange Eck schlenzte - 1:0. Wacker hatte in der ersten Halbzeit mehr Spielanteile, konnte diese aber nicht in Tore umgesetzen. Saalfelden spielte mit und hatte die eine oder andere Chance, die der glänzend haltende Egger zunichte machte (Lederer nach Fehler der Hintermannschaft 14).
Nach der Pause kam etwas Hektik ins Spiel. Es wurde von den Spielern härter und körperbetonter gespielt. Wenn das Schiritrio nicht mit so auffälligen Dressen auf dem Spielfeld gewesen wäre, hätte man diese nicht gesehen. Schon lange wurde im Großraum Innsbruck kein Spiel der RLW so souverän geleitet. In der 49. Minute erzielte Hinterseer das 2:0. Er wurde von den Gästen vergessen und konnte am Fünfer nach Hereingabe von Bstieler den zweiten Treffer erzielen. In der 56. Minute schickte die Vorarlbergerin de Oliveira Marco Köfler mit Gelb/Rot unter die Dusche. Diese Karte ging vollkommen in Ordnung. Es wäre auch eine Rote möglich gewesen. Nach einem Foul an ihm, kam es zu einem Körperkontakt mit Rottenspacher. Der Pinzgauer sah Gelb. Wacker stand die nächste Minuten unter Druck, Saalfelden nutzte die Überlegenheit an Spielern aus und kam zu mehr Spielanteilen. Nitzlnader stellte wieder den alten Vorsprung her (69.). In der Schlussphase drückte Saalfelden und kam nach einem schönen Spielzug zu einer Chance. Rottensbacher und Gasse vergaben noch aber Benedek schloss diese Aktion ab. Er ließ Schlussmann Egger keine Chance.
Die Schlussminuten hatten es in sich. Zuerst Jubel bei den Saalfeldenern und ihren Fans auf der Tribüne. Aber das Tor wurde wegen Abseits nicht gegeben. In der Nachspielzeit erzielte Gründler den Endstand zum 4:2. Ein weiter Abschlag von Egger auf Briga, über 65 Meter, der für den mitgelaufenen Gründler ablegte und es stand 4:2. Danach war auf dem Spielfeld Schluss, aber Fürstauer stampfte zum Schiritrio und holte sich noch eine Gelbe ab, nach Spielende.
Fazit: Wacker konnte die weiße Weste im Heimstadion weiter behalten und musste kurz um den Sieg bangen. Der Ausschluss, eine Dummheit von Köfler, schwächte die Mannschaft. Die Salzburger haben aus einer gesicherten Hintermannschaft heraus gut mitgehalten und die eine oder andere Chance erarbeitet. Diese Mannschaft ist eine Bereicherung für die Liga. Das Trio aus Vorarlberg, rund um Cindy Zeferino de Oliveira war heute immer klarer Herr der Lage und lieferte eine tolle unauffällige Leistung ab.
Alle Spiele der 11. Runde
| Wattens - Dornbirn | 0:0 (0:0) | Bericht |
| Hall - Seekirchen | 2:3 (0:2) | Bericht |
| Neumarkt - Kufstein | 1:0 (1:0) | Bericht |
| U. Ibk. - St. Johann | 1:3 (0:1) | Bericht |
| RB Juniors - Bregenz | 3:2 (2:1) | Bericht |
| Austria - Anif | 1:3 (0:1) | Bericht |
| Hard - Altach A. | 1:0 (1:0) | Bericht |
| Wacker II - FC Pinzgau | 4:2 (1:0) | Bericht |
Infos zu diesem Artikel
- Autor: Werner Angerer
- Spielbericht verfasst am: 02.10.2011 um 20:13
- Foto: krugfoto/Krug Daniel
FC Dornbirn
FC Hard
FC Kufstein
FC Pinzgau Saalfelden
RB Juniors
SC Bregenz
SCR Altach Am.
SV Austria Salzburg
SV Hall
SV Seekirchen
TSV Neumarkt
TSV St. Johann
Union Innsbruck
USK Anif
Wacker Innsbruck II
WSG Wattens
